Hypnose bei Kindern und Jugendlichen

Hypnose für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren in Darmstadt

Hypnose für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren kann bei klar umrissenen Schul- und Alltagssituationen unterstützen.

Ein Referat, eine Klassenarbeit, ein Schulwechsel oder eine neue Gruppe kann Jugendliche stark beschäftigen. Vielleicht hat Ihr Kind den Stoff gelernt und weiß zu Hause, was es sagen möchte. Sobald die Situation beginnt, steigt die Anspannung. Der Kopf wird leer, die Stimme unsicher oder der Wunsch, der Situation auszuweichen, immer stärker.

Manche Jugendliche zweifeln schnell an sich. Sie rechnen mit einer negativen Bewertung, vergleichen sich ständig mit anderen oder trauen sich weniger zu, als sie tatsächlich können. Eltern erleben dann häufig, dass gutes Zureden wenig verändert. Der Satz „Du kannst das doch“ erreicht den Jugendlichen im entscheidenden Moment nicht mehr.

Wobei Hypnose unterstützen kann

Ich begleite Kinder und Jugendliche ab etwa zwölf Jahren bei klar umrissenen Schul- und Alltagssituationen, zum Beispiel:

  • Nervosität vor Klassenarbeiten, Referaten oder Auftritten
  • Unsicherheit in einer konkreten schulischen oder sozialen Situation
  • Sorge vor der Bewertung durch andere
  • mangelndes Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten
  • ungünstige Gewohnheiten bei der Vorbereitung auf eine Prüfung

Dabei geht es um eine konkrete Situation und ein erreichbares Ziel. Hypnose soll keine allgemeine Leistungssteigerung bewirken und ersetzt weder Nachhilfe noch die Abklärung von Lern- oder Konzentrationsproblemen.

Lernblockaden und Prüfungsstress

Unter Druck kann Lernen zu einer großen Belastung werden. Manche Jugendliche schieben die Vorbereitung immer wieder auf, obwohl sie wissen, dass die Zeit knapp wird. Andere sitzen lange vor ihren Unterlagen, lassen sich von jedem Geräusch ablenken oder haben das Gefühl, dass nichts hängen bleibt.

Besonders belastend ist es, wenn das Gelernte zu Hause abrufbar ist und in der Prüfung plötzlich nicht mehr zur Verfügung steht. Nach einer solchen Erfahrung entsteht schnell die Erwartung: Beim nächsten Mal passiert mir das wieder. Die Angst vor dem Blackout erhöht den Druck und kann den Zugriff auf das eigene Wissen zusätzlich erschweren.

Im Gespräch betrachten wir deshalb die Prüfung und die Vorbereitung:

  • Wann beginnt der Jugendliche mit dem Lernen?
  • Was lenkt ihn immer wieder ab?
  • Welche Gedanken erhöhen den Druck?
  • Was hat trotz der Schwierigkeiten bereits funktioniert?
  • Wie soll die nächste Lern- oder Prüfungssituation stattdessen ablaufen?

Hypnose kann dabei unterstützen, sich innerlich auf eine konkrete Prüfungssituation vorzubereiten und hilfreiche Abläufe einzuüben. Sie vermittelt keinen Lernstoff und behebt keine Lernstörung.

Der Jugendliche entscheidet mit

Eine Hypnose ist nur sinnvoll, wenn der Jugendliche selbst teilnehmen möchte. Der Wunsch der Eltern allein reicht nicht aus. Ihr Kind muss nicht von Anfang an vollkommen überzeugt sein. Es sollte aber bereit sein, mit mir zu sprechen und sich auf die Hypnose einzulassen.

Im ersten Gespräch klären wir, was genau schwierig ist und was sich verändern soll. Mich interessiert, wie der Jugendliche die Situation selbst erlebt. Nicht jedes Ziel, das Erwachsene für sinnvoll halten, fühlt sich für einen jungen Menschen ebenso passend an.

Wie die Zusammenarbeit aussieht

Vor dem ersten Termin führe ich ein kurzes Telefonat mit einem Sorgeberechtigten. Dabei klären wir, worum es geht und ob mein Angebot grundsätzlich zu dem Anliegen passt.

Im persönlichen Gespräch bekommt der Jugendliche ausreichend Raum für die eigene Sicht. Wir betrachten die konkrete Situation, die Gedanken kurz davor und die Reaktionen, die bisher automatisch einsetzen. Anschließend entwickeln wir eine Vorstellung davon, was stattdessen geschehen soll.

Wenn Hypnose der passende nächste Schritt ist, bereite ich sie mit Bildern, Worten und Vorstellungen vor, die zu dem Jugendlichen passen. Nicht jeder Jugendliche arbeitet gerne mit Fantasiebildern. Manche können mit klaren Sätzen oder körperlichen Wahrnehmungen mehr anfangen.

Während der Hypnose bleibt der Jugendliche ansprechbar und bekommt mit, was geschieht. Er kann etwas sagen, eine Vorstellung verändern und die Hypnose jederzeit unterbrechen.

Die Rolle der Eltern

Eltern sollen wissen, wie sie ihr Kind unterstützen können. Gleichzeitig braucht ein Jugendlicher einen geschützten Raum, in dem eigene Gedanken ausgesprochen werden dürfen.

Zu Beginn vereinbaren wir deshalb, wann die Eltern einbezogen werden und welche Inhalte beim Jugendlichen bleiben. Bei der Vorbereitung auf eine Klassenarbeit kann beispielsweise eine hilfreiche Absprache für zu Hause sinnvoll sein. Persönliche Äußerungen des Jugendlichen werden dadurch nicht automatisch zum Gesprächsinhalt mit den Eltern.

Wann andere Unterstützung erforderlich ist

Mein Angebot richtet sich an Jugendliche mit klar begrenzten Schul- und Alltagsthemen. Diagnostizierte Angststörungen, Panikattacken, Traumafolgen, Lernstörungen oder länger bestehende erhebliche Beeinträchtigungen gehören in kinder- und jugendärztliche beziehungsweise psychotherapeutische Hände.

Wenn sich im Vorgespräch zeigt, dass eine solche Abklärung oder Behandlung erforderlich ist, spreche ich das offen an. Hypnose in meiner Praxis ersetzt diese Behandlung nicht.

Der erste Schritt

Rufen Sie mich unter 06151 9182640 an. In einem kurzen telefonischen Vorgespräch schildern Sie mir, wobei Ihr Kind Unterstützung benötigt. Wir klären, ob das Anliegen zu meinem Angebot passt, wie die Zusammenarbeit abläuft und welche Kosten entstehen.

Voraussetzung sind die Zustimmung der Sorgeberechtigten und die freiwillige Teilnahme des Jugendlichen.